Inhalt: Herb Powell, Homer's Halbbruder wird bei den Steinmetzen aufgenommen,
ist jedoch sofort beliebter und erfolgreicher. Homer versucht alles, ins Rampenlicht zu treten.
Die Geschichte spielt zu einer Zeit, nachdem Homer aufgenommen, aber noch nicht als der Auserwählte erkannt wurde.
Nummer Eins:
"Willkommen im Club Nummer 942. Du hast nun die heiligen Gebote der Steinmetze zu befolgen,
die seit uralten Zeiten die Felsen der Ignoranz wegsprengen, die das Licht des Wissens und der Wahreit verdunkeln.
Und nun wollen wir uns betrinken und Ping Pong spielen!"
Die Steinmetze hatten ein neues Mitlgied bekommen. Er konnte von sich zu recht behaupten, er sei jung,
athletisch und reich. Sein braunes Haar schimmerte in der Beleuchtung, die von den alten Deckenleuchten ausging.
Durch die rießige, in das Dach eingelassene Fensterkuppel, konnte man unählige und abertausende, glitzernde
Sterne beobachten. Eine klare, kühle Februarnacht. Es war Vollmond. Das neue Mitlgiedstand auf einem Podest
in einer prunkvoll eingerichteten Halle mit meterlangen Vorhängen an jedem Fenster, dutzenden Teppichen
auf dem Betonboden ausgebreitet und einem extralangen Banketttisch für 120 Personen in der Mitte des Saals.
Er hob eine Hand, die andere hatte er auf einem Buch, stand mit dem Rücken zu etwa 100 Mitgliedern der
Vereinigung der Steinmetze, alle in weinroten Roben gekleidet, welche ja mit einem aufgestickten, goldenem
Hammer versehen waren. Man hatte ihn soeben aufgenommen. Aufgenommen in einen der exklusivsten Club des
Landes. Er war Mitglied. Teil des Ganzen. Teil der Steinmetze. Nicht wegen besonderen Leistungen etwa,
nein, er wurde als Mitlgied anerkannt, weil er Sohn von Nummer 48 war. Abraham Simpson. Jedem Steinmetz
wird eine Nummer zugewiesen, die der Rangordnung entspricht, in der derjenige beigetreten ist. Von nun
an war er unter der Nummer 942 bekannt. So würde man ihn nennen. Jedoch konnte er durch geschicktes
Ausspielen der Karten in seinem Rang steigen. Alle 4 Wochen, Mittwochs, denn die Versammlungen fanden
immer an diesem Tag statt, wurde ein Ping Pong Turnier veranstaltet. Der Gewinner würde 2 Ränge höher
steigen, und somit sowohl seine Machtposition, als auch sein Ansehen vergrößern. Nicht nur bei Ping
Pong, auch bei Billiard, Poker und Wetttrinken wurde um Geld und Macht gespielt, wobei schon so einige
alles verloren, indem sie auf das 'falsche Pferd' setzten. Selbst schuld, dachte er,mir wird so etwas
nie passieren. Ich kenne meine Grenzen. Unvergesslich sind die Waschmaschine/Trockner Rennen zwischen
Nummer 10, Moe, Nummer 12, Lenny, Carl ,Nummer 14 und einigen anderen Freaks. Das alles hatte er
bereits erfahren, was jedoch nur der Anfang war. Denn in acht Wochen würden die Steinmetze ihr 1500
Jähriges Bestehen feirn können und auf viele Ereignisse zurückblicken können. In all den Jahrhunderten
ereignete sich so einiges. Er war stolz ein Steinmetz zu sein. Als er sich umblickte, waren einige
bereits in Gelächter ausgebrochen, während sie vergnügt Poker spielten, und sich Bier in Steinkrügen
in die Kehle schütteten. So wie es aussah, würde Mittwoch von nun an sein Lieblingstag werden.
Bis in die Nacht hinein floß der Alkohol und schließlich stand der Gewinner des Turniers fest.
Hausmeister Willie, seit dem gestrigen Spiel zu Recht Nummer 175 genannt.
Mit einem schweren Kater fuhr Nummer 942 in seinem nagelneuen, rot lackiertem Canyonero zu seiner Arbeitsstelle.
Er war Direktor von Powell Motors. In harter Arbeit hatte er sich dieses Imperium von Automobilkonzerns aufgebaut.
Die Firma durchlief mehr schlechte, als roßige Zeiten, so viel stand fest, doch zuletzt konnten sie sich am Markt
durchsetzen und jedes Quartal durchschnittlich einen Zuwachs von 5% verbuchen, was beträchtlich war.
Heute würde man ihm seine Mitgliedsutensilien überreichen, so hieß es. Er wusste von den Vergünstigungen
und Sonderleistungen, die Mitglieder der Steinmetze genossen, aber mit so etwas hätte er nicht gerechnet.
Als Direktor von Powell Motors besaß er selbstverständlich ein nobles Büro, und hatte sich damit einen
bequemen Sessel verdient, was er aber jetzt vor sich stehen hatte, war der neue 'Spinmelter 3000', den
ein Mitarbeiter soeben hereingebracht hatte. Der Spinmelter war mit Abstand einer der teuersten Sessel,
den es im Handel gab. 3 Stufen allein, um die Rückenbeheizung auf die gewünschte Temperatur einstellen
zu können. Außerdem besaß er einen , nein zwei Massageregler und einen in die rechte Armlehne eingebauten
High Def. TV. Er ließ sich in den neuen Sessel fallen. Hier drin könnt ich sofort einschlafen. Er sah
auf die Uhr. Oh, schon 8 30 Uhr, in 10 Minuten musste er zu einem Meeting. Mal sehen, was wir hier haben.
Er nahm einen Umschlag, der auf seinem Schreibtisch gelegen hatte in die Hand, und las einen Brief, den er
daneben fand, der erläuterte, wofür die einzelnen Dinge im Umschlag einzusetzen waren. Der Umschlag
enthielt zwei grüne Aufkleber mit dem selben Logo in der Mitte, das die Steinmetze am Vortag auf
ihren roten Roben aufgestickt hatten. Der eine Sticker verhindere, einen Strafzettel zu bekommen,
der andere, dass der Notarzt beim Behandeln einem die Brieftasche klaut. Zusätzlich war da noch ein
Zettel mit der Aufschrift '912', was laut den Steinmetzen in Wahrheit der richtige Notruf war, und man
sich nicht mehr mit der alten Nummer 911 rumplagen musste.
In kürze mehr ...